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                   Aktueller Ausschnitt des letzten Themas der Regenbogengruppe
         Das Mutchen und die Regenbogenkinder



Kinder brauchen Mut und Stärke, wenn sie sich vom Elternhaus lösen, sich auf fremde Menschen und eine neue Umgebung einlassen wollen. Das ist natürlich mit Überwindung von Ängsten verbunden. Wir haben versucht, die Unsicherheit unserer Neuen, sowie unsere „alten Hasen“, die sich ja neu orientieren müssen, aufzugreifen.

Das Wichtigste war zunächst, unseren Neuanfängern das Gefühl zu geben, bei uns willkommen zu sein. Jedes Kind wurde an seinem ersten Tag begleitet und in die Gruppe eingeführt. Im Stuhlkreis gab es ein kleines Begrüßungsgeschenk, welches von einigen Regenbogenkindern vorbereitet und überreicht wurde. Bei lustigen Kennenlernspielen konnten erste Begegnungen stattfinden. 

Im Stuhlkreis besuchte uns eine kleine, lustige Pompon – Figur, das sogenannte Mutchen und sang uns sein Mutlied vor. Anschließend versuchten wir im Gespräch mit den Kindern herauszufinden, was Mutigsein bedeutet, und in welchen Situationen Mut gefordert ist. 

Am nächsten Tag bekamen wir schon wieder Besuch. Der Angsthase war da. Er war sehr schüchtern und fürchtete sich bei so vielen fremden Kindern. Wir konnten ihn beruhigen und Greta passte auf ihn auf, während ich eine Geschichte erzählte, in der aus einem Angsthasen ein Muthase wird. Danach war auch unser Angsthase schon ein bisschen mutiger. 

In den folgenden Tagen bastelte sich jedes Kind sein eigenes Mutchen. Die kleinen Kerlchen durften dann im Stuhlkreis das Mutlied mit Bewegungen begleiten.

Die Kinder hörten noch weitere Mutgeschichten, gingen bei einem Bewegungsspiel auf Löwenjagd und kletterten durch die Mausefalle, die jeden Moment zuschnappen konnte.

Jedes Kind fertigte seinen eigenen „Steckbrief“ mit Selbstbildnis an. Es wurde darauf notiert, welche besonderen Fähigkeiten es hat, und was es noch gerne lernen möchte.

In einer Turnstunde begaben wir uns auf eine abenteuerliche Inselreise. Um die legendären Mutsteine zu finden, mussten die Kinder Mut beweisen und Gefahren überwinden.

Auch wer in die sieben geheimnisvollen Tastkästen greifen wollte, brauchte Mut, denn keiner konnte sehen, was darin verborgen war (z. B. ein nasser Schwamm, Rinde, Tannenzweige).

Eine Mutsteigerung erlebten die Regenbogenkinder beim Betreten eines Fußparcours. Sie wurden barfuß und mit verbundenen Augen über verschiedene Untergründe geführt (z. B. Steine, Sand, Tannenzweige, Mehl, feuchten Lehm) bis die Füße sich zum Schluss im warmen Fußbad erholen konnten.

Als es schließlich jedes Kind schaffte, sich auf den Mutstuhl zu setzen, um dort den anderen Kindern und Erzieherinnen etwas zu erzählen oder uns ein Lied vorzusingen war klar: Alle Kinder sind in der Regenbogengruppe „angekommen“ und fühlen sich bei uns zu Hause.

Zum Abschluss des Themas luden wir die Kinder zum Koffertheater ein. Aufgeführt wurde das Märchen von Hänsel und Gretel, in dem zwei mutige Kinder die böse Knusperhexe besiegen.

   
   












 




 
 
   



 
 
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